Die Methode der Mediation ist unkompliziert und erfordert seitens
der Parteien keinerlei Fach- und Vorkenntnisse.
Generell kann eine schnellere und kostengünstigere Regelung als bei traditionellen Verfahren
getroffen werden. Darüber hinaus überzeugt besonders im Bereich der
Familienmediation das schonende Vorgehen, da die Familienbeziehungen
auch in Zukunft weiter bestehen können.
Anders als bei Lösungen durch Dritte, besteht nachweislich eine größere Zufriedenheit
bei den durch eine Mediation erarbeiteten Vereinbarungen oder Verträgen. Die Konfliktparteien bestimmen
die Lösung und deren Umfang selbst und können innovative und individuelle Aspekte berücksichtigen.
Zukunftsorientierte und pragmatische Lösungen ermöglichen im
wirtschaftlichen Bereich die Kontinuität der Arbeitsabläufe und den Erhalt guter
Geschäftsbeziehungen, auch über nationale Grenzen hinaus.
Die Parteien sehen sich nicht der
Gewinner-Verlierer-Situation ausgesetzt. Auch kleinere Konfliktfälle können mittels dieser
Methode schnell und vor allem unbürokratisch gelöst werden, was auch zur
Prävention größerer Konflikte führt. Eine neue
Streitkultur entsteht, die für jedermann und überall direkt oder mittelbar nützlich
sein kann.
Die Mediation vereint Erkenntnisse aus der Psychologie und der Pädagogik und
integriert juristische und ökonomische Forschungsergebnisse.
Die Parteien und der Mediator verpflichten sich zu absoluter Vertraulichkeit,
so dass auch die negativen Aspekte eines öffentlichkeitswirksamen Streits vermieden werden
(z.B. Schädigung des Rufs, Auswirkungen auf das Betriebsklima und die
Betriebskultur, Sinken der Aktienkurse bei AGs,...).